1. Etappe

 

Abfahrt: 07.00

Ankunft: 16.30

Tagesetappe: 220 Km


Immer wieder schön anzuschauen, dieses Willisau.

 

Entlang der 250 Meter langen Hauptgasse reihen sich schöne Bürger- und Geschäftshäuser. Die meisten gehen auf das Jahr 1704 zurück. Damals vernichtete ein Stadtbrand grosse Teile der Altstadt. Abgeschlossen wird die Hauptgasse durch das Obere und das Untere Stadttor. Das Obertor wurde um 1547 erbaut und das Untertor erst 1980 nach alten Vorlagen, wobei man leichte Anpassungen an den Verkehr machte. Ein besonderes Augenmerk verdienen die drei Stadtbrunnen. Sie sind in der eher seltenen Form eines Siebenecks erbaut worden. Alle drei Brunnen werden durch eine Wasserquelle innerhalb der Stadtmauern versorgt. 



Über Huttwil und Dürrenroth fuhr ich auf die Lueg nach Burgdorf. Von der Lueg aus hat man einen wunderbaren Weitblick auf die Berner Alpen und die im Norden auf die Jura-Ausläufer. Ein Soldatendenkmal auf der Lueg erinnert an die Opfer unserer Wehrmänner während dem Ersten Weltkrieg. 



Von Kehrsatz aus führt eine sehr steile Strasse nach Rüeggisberg. zwei Dinge sollte man dort tun. Erstens die wunderbare Aussicht auf das Berner Oberland und den Thunersee geniessen. Zweitens im Gasthof Bären einkehren. Die Rösti dort ist einfach genial. Damals auf meinem Jakobsweg habe ich dort übernachtet. Mein Zimmer hatte einen Balkon mit einer Traumhaften Aussicht. Der Sonnenaufgang bleibt wohl unvergesslich. 



Auf dem Weg nach Fribourg sollte man einen Halt in Tafers machen. Dort gibt es auf den Friedhof eine kleine Kapelle die an das Hühnerwunder von Santo Domingo de la Calzata erinnert. Auch sehenswert ist ein kleines Museum, dass sich den Pilgern und ins besonders dem Jakobsweg widmet

Fribourg selber ist eine sehr schöne Stadt. Die historische Altstadt gilt als eine der schönsten, zusammenhängenden Altstadt. Fribourg bildet auch den „Röstigraben“ zwischen deutscher und französischer Schweiz. Besonders sehenswert ist die Kathedrale Sankt Nikolaus, von 1283. 



Von Fribourg aus fuhr ich über Payerne nach Moudon, wo ich auf einem Campingplatz an der Broye übernachtete. 


 

 

       Mein Jakobsweg