Ape Juratour 2017

Einleitung

Schaue ich aus meinem Küchenfenster, sehe ich genau auf den Homberg, rechts davon auf die Gisliflue, und weiter auf der linken Seite, den Achenberg, sowie die Wasserflue. Alles Berge die zum nördlichen Teil des Schweizer Jura gehören. 

 

Grob gesagt, erstreckt sich der Schweizer-Jura, entlang des Schweizer Mittellandes und der Grenze. Auf der Schweizerseite des Jura, erreichen die Gipfel zum Teil eine Höhe von mehr als 1'600 m ü. M.. Die Übergänge können Steigungen von nahezu 20 % erreichen, dies sind grössere Steigungen als an den grossen Alpenpässen!

 

Aufgrund der verkehrsarmen, weitläufigen und kurvenreichen Strassen, ist der Jura eine sehr schöne Gegend um sie mit der Ape zu bereisen. Auf den Jura-Höhenzügen geniesst man, bei schönem Wetter, eine traumhafte Aussicht. 

 

Mittwoch, 02. August 2017

 

Strecke:

 

Buchs - Olten - Balsthal - Scheltenpass - Delemont - Moutier - Bassecourt - Les Reussilles - Les Breuleux

 

Total 129 Km

 

 

Am Scheltenpass

1'051 m ü. M.

Maximale Steigung 15%

 

Moutier BE*

 

Im Zentrum von Moutier sind einige schöne Bauten im Neubarock- und im Heimatstil zu bewundern. Sehenswert sind auch die alten Fabrikgebäude und viele Arbeiterhäuser aus der Zeit von 1875 bis 1900. In der Altstadt, heute weitgehend Fussgängerzone, laden viele gemütliche Gaststätten zum verweilen ein.

 

* Moutier gehört im Moment noch zum Kanton Bern. Jedoch sprachen sich die Stimmberechtigten in den Volksab-stimmungen 24.11.2013, und 18.06.2017, für einen Wechsel zum Kanton Jura aus. Allerdings muss dieser Wunsch noch durch die Mehrheit der Stimmberechtigen der beiden Kantone bestätigt werden. 

 

Gemütlich und auf Umwegen nach Les Brueleux, auf den Campingplatz.

 

Donnerstag, 03. August 2017

 

Strecke:

 

Les Breuleux - Develier - Col des Rangier - Porrentruy - Boncourt - Fahy - Réclère - Saint Ursanne - Clos du Boubs - Les Breuleux

 

Total 159 Km

 

 

Porrentruy (Pruntrut)

 

Erstmals wurde Porrentury, im Jahre 1136 erwähnt. Der Stadt Porrentruy wurde 1988 der Wakkerpreis für die beispielhafte Pflege des historischen Ortsbildes verliehen. Somit war natürlich ein Bummel durch die schöne Altstadt angesagt. 

 

 

Saint Ursanne JU

 

Wahrzeichen von Saint Ursanne ist sicher die historische Steinbrücke über den Doubs. Die Altstadt besticht durch das malerische, mittelalterliche Stadtbild, welches durch die mittelalterlichen Bürgerhäuser geprägt wird.

Einige der Gaststätten im Ort bieten köstliche Fischgerichte an. 

 

Clos du Doubs

 

Freitag, 04. August 2017

 

Strecke:

 

Les Breuleux - Le Noirmont - La Goule - Biaufond (Les Bois) - La Côte (La Chaux de Fonds) - Les Brenets - Saut du Doubs - Saint Imier - Mont Tramelan - Les Breuleux 

 

Total 126 Km

 

 

La Goule

(Le Noirmont)

 

Der kleine See am Grenzübergang zu Frankreich, entstand durch das grosse Basler-Erdbeben im Jahr 1356, welches hier zu einem Feslsturz führte. Der dadurch entstandene natürliche Damm, staute diesen See auf. 1894 wurde hier ein Wasserkraftwerk gebaut, welches zu einer verstärkten Industrialisierung der Region führte.

 

 

Biaufond

(Les Bois)

 

Und wieder einer dieser kleinen Grenzübergänge zu Frankreich,

einst auf beiden Seiten befestigt und heute kaum noch beachtet.

Von hier führt eine sehr schöne Strasse entlang des Doubs

und weiter nach La Chaux-de-Fonds. 

 

La Côte

(La Chaux-de-Fonds)

 

Les Brenets - Saut du Doubs

 

Zwei Dinge sollte man am Doubs unbedingt machen:

 

1. In einem der guten Restaurants die ausgezeichneten Fischgerichte geniessen

 

2. Eine Schifffahrt auf dem Doubs zum Wasserfall bei Les Brenets

 

Natürlich führt auch ein guter Wanderweg in etwas mehr als einer Stunde zum Saut du Doubs.

 

Eigentlich wäre jetzt der Bericht über diese schöne Region zu Ende. Doch ich denke bei Zeit und Gelegenheit werde ich noch weitere Strecken und Orte im Jura erkunden.

 

Denn, warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nahe liegt?

 

 

weitere Bilder

 

 

 

Total gefahrene Strecke 597 Km

Benzinverbrauch 62.4 Liter

2-Takt Oel 2 Liter